Franziska
Martienßen-Lohmann


Paul
Lohmann


Hildegund
Lohmann-Becker

64. Lohmann-Symposion

am 17. und 18. März 2012
in Wiesbaden, Gemeindesaal St. Mauritius, Abeggstraße

<Vom Sehen zum Hören> und <Vom Hören zum Sehen>

Prof. Elmar Budde untersucht die Verwandlung, die ein Bild über das Wort hin zum Klang macht, und die Rückstrahlung vom Lied über das Gedicht zurück zum Lied, ausgehend von A. Watteaus <L'Embarquement pour Cythère> im Louvre (Pilgerschaft nach Kithara), auch <Fètes Galantes> genannt, das über Gedichte von Verlaine eine Vielzahl von französischen Komponisten angeregt hat.

Im zweiten Konzert, mit deutschen Texten, geht die Metamorphose von den <Memnonsäulen> des Amenophis III aus, über Bilder von Lochner, Schwind, Brueghel, Grünewald zu Kompositionen von Schubert, Schumann, Wolf, Liszt und Hindemith. Ausführende Sänger sind Alumni der Karlsruher Musikhochschule, sowohl Lied- wie Opernsänger, und die Liedspezialistin Prof. Anne Le Bozec vom Conservatoire de Music de Paris.

Prof. Snezana Stamenkovic, Mannheim, berät zwei Sopranistinnen, die bereits im Beruf stehen, in Fragen der Facheinteilung, Weiterbildung und Gesunderhaltung ihrer Stimmen.

Prof- Bernhard Richter geht vom <Hören> zum <Sehen> mit einer aktuellen Verbildlichung des Stimmvorgangs;

Matthias Müller ergänzt den Vorgang mit den Mitteln des Computers und den immer interessanter werdenden analytischen Programmen; beide Vorgänge behandeln die Wechselwirkungen von Klang und Bild.

Herman Wallén wendet sich dem ersten Lehrer von Paul Lohmann zu, Karl Scheidemantel, und untersucht im Besonderen beider Sammlungen <Das Lied im Unterricht> nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten.

Prof. Roland Hermann, fasziniert von den vielfältigen Erscheinungsformen der <Pause> in der Musik, setzt den Vortrag von Prof. Elmar Budde vom 62. Symposion mit praktischer Erarbeitung aus der Sicht des Gesanglehrers fort, Schwerpunkt sind die Opern und besonders die Baritonpartien Mozarts.---Die beiden Konzerte sollen in ihrer thematischen Einheit und musikalischern Vielfalt zu möglichen Liederprogrammen anregen.